05.04.2011

Belle Belgique: Antwerp

Hier beginnt nun der zweite Teil meines Belgien-Berichts, indem ich euch ein paar Eindrücke von Antwerpen zeigen möchte. Freitag Abend kamen wir im Hotel Lindner in Antwerpen an. Nach einer kurzen Zimmerbesichtigung gönnten wir uns etwas Wellness im Saunabereich und ließen danach den wunderschönen Tag mit einer leckeren Käseplatte ausklingen...

Here is where the second part of my short Belgium report starts and where I want to show you some impressions of Antwerp. Friday evening we arrived the Lindner hotel. After viewing our beautiful room we relaxed in the sauna and then had a delicious cheese dinner in bed...


In meinem letzten Post habe ich euch ja erzählt, dass ich mir in Gent etwas gekauft habe... Diese wunderbaren Masken, die mein Freund und ich sofort anprobiert haben! :)

In my last post I told you, I had bought something in Ghent... These wonderful masks that my boyfriend and I had to try on the same night! :)



Am nächsten Morgen sind wir dann los, um die Stadt zu erkunden. Der Hauptbahnhof war unsere erste Station, er ist wirklich sehenswert. Von da aus ging es ins jüdische Diamantenviertel und weiter zum historischen Zentrum...

The next morning we set off for the city. The central station was our first stop because it's absolutely worth seeing. From there it was only a short walk to the Jewish diamond district and then to the historical center...

Central Station


Starbucks breakfast
The diamond district















Another house with hat! ;)


Italian lunch

Gospel!!!

Unterwegs haben wir einen Schokoladen-Laden entdeckt, wie ich ihn mir immer erträumt habe:
On the way we discovered the chocolate store I had always dreamed of:


Da leider Sonntag war hatten die meisten Geschäfte allerdings geschlossen. So auch Karen Millen, eines meiner Lieblings-Labels, und der Flagship Store von Dries van Noten, den ich unheimlich gerne besucht hätte...

As it was Sunday, most of the stores were closed. Such as one of my favorite labels, Karen Millen, and the flagship store of Dries van Noten that I would have liked to visit SO MUCH...



Habt ihr das schon mal gesehen? Ein Café, in dem Schuhe verkauft werden: "Shoes and Food"
Have you seen that before? A Café which sells shoes: "Shoes and Food"
 

In der Nationalestraat, wo die Geschäfte der berühmten "Sechs aus Antwerpen" sind, befindet sich auch das Modemuseum und ein fantastischer Buchladen, in dem man alles zum Thema Mode, Design, Kunst und Architektur findet.

In the Nationalestraat, where the stores of the famous "Six of Antwerp" are, you can find the fashion museum as well as a fantastic book store with everything about fashion, design, art and architecture.


Nach einer kleinen Kaffeepause sind wir noch zum Rubenshaus gegangen und sind noch ein wenig durch die umliegenden Straßen geschlendert.

After a short coffee break we went to the house of Rubens and strolled through the nearby alleys.

Rubens' house


Gegen Abend mussten wir uns dann leider wieder auf den Weg nach Hause machen... Gent und Antwerpen haben uns beide sehr gefallen und wir kommen auf jeden Fall wieder! Aber unser nächstes Reiseziel ist erstmal ein anderes... ;)

Towards evening we had to hit the road again... We absolutely loved Ghent and Antwerp and we are going to come back for sure! But our next destination will be another... ;)

Bye-bye, Antwerp!

04.04.2011

Belle Belgique: Ghent

Dieses Wochenende war ich mit meinem Freund in Belgien. Wir haben einen wunderschönen Kurztrip nach Gent und Antwerpen gemacht. Los ging es Samstag morgen Richtung Gent:

This weekend I went to Belgium with my boyfriend. We spent a wonderful time in Ghent and Antwerp. The roadtrip started on saturday morning, heading for Ghent:

Roadtrip!!! ;)

Soundtrack

Destination: Ghent!!!

Kaum angekommen hatte Gent uns schon überzeugt. Eine wunderschöne kleine Stadt mit viel Flair! Erstmal entdeckten wir das Zentrum zu Fuß...

We fell in love with Gent inmediately. It's a beautiful city with a lot of atmosphere. First of all we discovered the centre walking in the sun...






Die kleinen Schaufenster, die verwinkelten Häuschen, schmalen Gässchen und Kanäle sowie die romantischen Cafés in Gent sind einfach einzigartig. In jeder Ecke erwartete uns eine neue Überraschung.

The little windows, houses full of nooks, narrow alleys and canals as well as the romantic Cafés in Ghent are unique. After every corner we were surprised by another chrming detail.

Inside the Rituals store.





University of Ghent

University of Ghent


Oysters at the canal



A bride and her groom

Ghent streetstyle

House with hat ;)


A little snack


A hidden Café...
Nachmittags haben wir eine Bootsfahrt auf den Kanälen gemacht. Leider hat der Bootsführer nur flämisch und französisch gesprochen... Wir haben die Zeit genutzt um Fotos zu machen!

In the afternoon we went on a boattrip on the canals. Unfortunately the boat guide only spoke Flemish and French... But we used the time to take some pictures!







Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten erkundeten wir die Geschäfte. Gent hat unzählige kleine versteckte Läden zu bieten, die ungewöhnliche, einzigartige Artikel im Angebot haben...

With solid ground under our feet we explored some stores. Ghent offers a lot of small and hidden boutiques with extraordinary and unique stuff...






Hier habe ich mir etwas ganz besonderes gekauft, das ich euch noch vorstellen werde ;) I bought something very special here that I am going to show you soon... ;)





Bevor es dann am Abend weiterging nach Antwerpen haben wir die letzten Sonnenstrahlen bei einem belgischen Bier und wunderschöner Aussicht genossen...

Before continuing our trip towards Antwerp in the evening, we enjoyed the last sun rays, drinking a belgian beer with spectacular views...


01.04.2011

Auf den Spuren einer Jeans / The beginning of blue jeans

Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - DritterTeil
Master "Communication in fashion and beauty" - Part Three

Während des Masters kamen wir in den Genuss, Lucina Llorente als Lehrerin im Fach „Textilindustrie“ zu haben. Sie arbeitet für das „Museo del Traje“ (Kleider-Museum) in Madrid und sitzt normalerweise im kühlen Keller zwischen kostbaren Kleidern und Gewändern, um bestimmte Stücke zu untersuchen, deren Herkunft und Alter festzustellen, etc. In ihrem Unterricht lernten wir unheimlich viel. Eine der ersten Stunden ist mir in Erinnerung geblieben weil die Entstehung der klassischen Jeans angesprochen wurde:

Das Wort Denim leitet sich ab aus den Wörtern „de Nîmes“. In der französischen Stadt entdeckte ein Mann namens Levi Strauss einen robusten Stoff, den er fortan verwendete, um in Amerika Zelte für die Minenarbeiter herzustellen. Als die Bergmänner bemerkten, wie praktisch der Stoff  auch im Alltag war, machten sie sich kurzerhand Schürzen daraus. Strauss beobachtete dies und offenbar gefiel ihm die Idee. Er entwickelte sie weiter, indem er daraufhin Overalls und schließlich auch Hosen aus dem französischen Material herstellte. Da die Arbeiter viel in den Hosentaschen mit sich herum trugen, befestigte Strauss diese mit Nieten für besseren Halt. Um Kosten zu sparen färbte er nur die Hälfte des Gewebes mit Indigo blau. So entstand die typische Jeans- bzw. Denim-Färbung.

During the master we were able to enjoy “textile industy” lessons by Lucina Llorente. She works for the „Museo del Traje“ (the Dress Museum) in Madrid. Normally she sits in the cool basement between valuable dresses and garments and examines certain pieces to determine their origin and age. We learned so much from her! One of our first hours with her she told us something about the development of blue jeans that I still remember:

The word denim results from the two words „de Nîmes“. In that French city a man called Levi Strauss discovered a robust fabric and started to use it for the American miner’s tents. When the diggers found out how practical the material was, they made aprons out of it. Strauss observed this behavior and he liked the idea. So he refined it by producing overalls and trousers with the French material. Since the workers always had a lot of heavy things carrying in their pockets, Strauss fixed them by attaching rivets. To cut costs he only dyed half of the fabric with Indigo. That is how the typical denim coloration came into being.