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16.05.2011

"Nur die besten kommen zu uns" / "Only the best may enter"


Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - Sechster Teil
Master "Communication in fashion and beauty" - Part Six


Eigentlich wollte ich euch heute von der spanischen Modewoche "Cibeles" berichten, die wir durch den Master besuchen durften... Stattdessen verschiebe ich den Catwalk-Report und erzähle euch lieber von meiner lieben Masterklasse in der ich so viele tolle Freunde gefunden habe. 
      I had actually intended to write about the Spanish fashion week "Cibeles" in today's post, since I had the pleasure to visit it because of the Vogue Master. But I'll take a rain check on that. Instead, I's like to tell you something about my dear master class, where I found a lot of amazing friends.

Die Klasse bestand aus 28 Studenten, die alle bereits ein Studium abgeschlossen hatten. Drei davon waren Jungs, alle anderen Mädchen. Ich kam aus Deutschland dazu, fünf Mädels kamen aus Mexiko, drei aus Argentinien, eine aus China und der Rest aus den unterschiedlichsten Teilen Spaniens. Der bunte Mix gefiel mir vom ersten Tag an. Bereits nach der Eröffnungszeremonie stand ich beim Fingerfood mit zwei Mexikanerinnen, zwei Argentinierinnen und einer Spanierin zusammen. 
      The class consisted of 28 students that had already completed their degree. Three of them were boys and the others girls. I was from Germany (though I am also half Spanish), five of the girls were Mexican, three from Argentina, one from China and the rest of us came from different parts of Spain. I loved this mix from the very first day on. After the opening ceremony I stood at the finger food table with two Mexican girls, two Argentines and one Spanish girl.

Im Oktober trafen wir uns das erste Mal alle zusammen auf einem Abend Event außerhalb der Uni. Es war die Geburtstagsparty der Zeitschrift GQ und der Chefredakteur des Männermagazins, einer unserer Lehrer, hatte uns eingeladen, an dem Event teilzunehmen. Es hat Spaß gemacht und schon bald organisierten wir mehr Partys und Anlässe, um uns außerhalb des Campus zu sehen. Im Dezember mieteten wir eine Bar in der wir unsere Weihnachtsfeier veranstalteten. Kaum zwei Monate nach Beginn des Studiums waren wir schon sehr zusammengewachsen...
      In October we first met each other on an event outside the university. It was the birthday party of the magazine GQ and the editor in chief, one of our teachers, had invited us to attend the event. We had a lot of fun and soon we organized a lot of parties and occasions to get to see us outside the campus. In December we rented a bar to celebrate our Christmas party. Only two months after having met, we already had grown together...

Mit Spannung erwarteten wir alle die Dezember Ausgabe der spanischen Vogue, denn wir wussten, das unsere Gruppe einen Platz darin gefunden hatte. Am ersten Tag des Masters wurden wir zusammen von einer Vogue-Fotografin fotografiert und uns wurde gesagt, dass wir in der Dezember-Vogue vorgestellt würden. Jeden Monat bekamen wir alle Zeitschriften des Condé-Nast-Verlags geschenkt und Ende November hielten wir dann alle stolz unser Dezember-Exemplar in den Händen:
       We were all eagerly looking forward to the December issue of the Spanish Vogue because we knew that our group had its own space in it. On the first day of our postgraduate studies we were photographed by a Vogue photographer and she told us, we were going to be presented in the December Vogue. Each month we all got the Condé-Nast magazines and at the end of November we all holded the December issue in our hands proudly:



Von da an wurden wir noch einige Male in verschiedenen Zeitschriften abgebildet aber diese spezielle Ausgabe ist mir natürlich besonders in Erinnerung geblieben. Stolz lasen wir laut das Zitat der Vogue Direktorin vor: "Wir wählen nur dreißig Studenten aus und der Anspruch ist dabei sehr hoch. Nur die besten kommen zu uns." 
       From then on we were shown in different magazines but I particularly remember this special issue vividly. We were so proud when we read the Vogue's director's quote loud out: "We only select thirty students and the demands are very high. Only the best may enter."

19.04.2011

Durch dick und dünn

Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - Fünfter Teil
Master "Communication in fashion and beauty" - Part Five

In den letzten Tagen bin ich nicht zu neuen Posts gekommen weil ich an etwas saß, das ich euch jetzt zeigen möchte. Das ist ein Artikel, den ich im Master als Hausarbeit geschrieben habe und nun ins Deutsche übersetzt habe. Ich hoffe, er gefällt euch! :)

I'm sorry I didn't post during the last few days!! Reason is, I was translating an article I wrote during the master. So now I have it in Spanish and German but not yet in English. Hopefully I will have time to write the English version soon... 
 




11.04.2011

Red Lips Day

Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - Vierter Teil
Master "Communication in fashion and beauty" - Part Four



Als ich dieses Wochenende meinen roten Kiko Lippenstift aufgetragen habe, musste ich daran denken, wie ich in Madrid zu diesem treuen Begleiter gekommen bin...

      When I put on my red Kiko lipstick this weekend, I remembered the day I bought this true companion in Madrid...

Debbie Smith

Das alles geht zurück auf Debbie Smith. Niemals werde ich unser Kennenlernen vergessen, wie sie vor der Masterklasse stand und sich vorstellte...und wie wir alle aus dem Erstaunen nicht mehr rauskamen. Debbie Smith ist Amerikanerin und war während des VOGUE-Masters unsere Lehrerin in den Fächern "Art Direction" und "Beauty-Fotografie". Ganz unscheinbar auf den ersten Blick aber unvergesslich auf den zweiten. Mit ihrem charmanten amerikanischen Akzent erzählte sie uns, wie sie in den Vereinigten Staaten auf dem Land aufgewachsen war, an der Uni BWL studierte und daraufhin in der Wallstreet landete. Der Job zwischen Börsenanalysten in grauen Anzügen machte sie furchtbar unglücklich weshalb sie alles hinschmiss um in einem Café zu kellnern und sich darüber klar zu werden, was sie im Leben wirklich erreichen wollte. Als sie eines Tages einen schweren Fahrradunfall erlitt und sie zurück aufs Land, zu ihren Eltern musste, erreichte sie einen Tiefpunkt in ihrem Leben. Sie wusste, dass es so nicht mit ihn weitergehen konnte. Also stand sie eines Tages nach dem Duschen vor dem Spiegel und blickte in ihr vom Unfall entstelltes Gesicht, als sie plötzlich laut um ein Signal Gottes flehte. Ein Signal, das ihr einen Wink geben sollte, wie es nun weitergehen sollte. Und dieser Wink kam. In Form einer Duschstange, die aus der Halterung fiel und ein kleines Zettelchen am Duschvorhang entblößte, auf dem stand: "Made in Japan". Also machte sie sich wieder ans Kellnern und sparte ihr gesamtes Einkommen bis sie genug Geld hatte für ein Flugticket nach Tokio. One-Way. In Japan fand sie dann ihren Weg in die Modewelt, ohne einen einzigen Cent in der Tasche. Sie arbeitete für verschiedene Zeitschriften bis sie Art Director der japanischen VOGUE wurde. Ihr Gespür für Farben und Fotografie und vor allem ihre Liebe für das Außergewöhnliche brachten sie auf diese Position auf der sie einige Jahre arbeitete. Doch wieder sollte ein Zufall ihre Karriere beeinflussen. Eines Nachts träumte Debbie von sich selbst als riesige blonde, kantige Frau zwischen hunderten winzigen, zierlichen Japanerinnen und da wusste sie: ihre Zeit in Japan war vorbei, sie fühlte sich nicht mehr wohl. In New York arbeitete sie unter anderem für das Kultmagazin Interview, in Paris für die VOGUE. Schließlich landete sie in Spanien, wo es ihr gefiel und wo sie sich (voerst) niederließ. Debbie Smith ist nun Art Director des spanischen Condé Nast Verlags und Herausgeberin von Büchern wie "Beauty in Vogue". Und: eine der besten Lehrerinnen die man sich vorstellen kann. Die Aufgaben, die sie uns gab, waren immer sehr kreativ. Ein Video machen über eine Farbe. Eine Firma erfinden anhand eines Namens. Das perfekte Logo erstellen. Schönheit definieren.
   
      All of this dates back to Debbie Smith. I’ll never forget how we met each other, when she stood in front of the class and introduced herself to us... and how we were totally impressed by her stories. Debbie Smith is American and during the VOGUE Master she was our teacher in "Art Direction" and "Beauty-Photography". At first glance she seems to be unspectacular but on the second she is more than unforgettable. With her charming American accent she told us how she grew up in the country, how she studied business studies and finally landed in Wallstreet. The job in between analysts in grey suits made her feel terribly unlucky. So, she left it and started waiting tables at a Café and thinking about what to do with her life. But when one day, she had an accident by bicycle and she had to return to her parents‘ house in the country, she hit rock bottom. She knew, she couldn’t keep on living that life. Then, one day, she stood in front of the mirror, starring at her face, deformed by the accident, and shouted out loud that she needed a signal from God. A signal to show her what to do with her life. And yes, that signal came. It was a shower bar that fell down and bared a slip on the shower curtain: “Made in Japan”. So, she went back to waiting tables and saved all her money for a ticket to Tokyo. One-way. In Japan she found her way into the world of fashion, without a single cent in her pocket. She worked for different magazines when she finally became art director of Japanese VOGUE. Her sense for colors and photography as well as her love to everything exceptional brought her to that position where she stayed and works for a few years. But again, it had to be a coincidence that had influence on her career. One night she dreamed about herself being a huge blonde woman in between hundreds of tiny and delicate Japanese women and that was how she knew: her time in Japan was over now. Back in New York she worked inter alia the Interview magazine, in Paris for VOGUE again. In the end she landed in Spain, where she liked to live and decided to stay (for the time being). Debbie Smith is now Art Director of the Spanish Condé Nast editorial and editor of books like "Beauty in Vogue". And: she is one of the best teachers you can imagine. The tasks she gave us were always very creative. Make a video about one certain color. Make up a company based on one name. Do the perfect logo. Define beauty.




Eines Tages gab sie uns eine simple Aufgabe: Zum nächsten Tag sollten wir alle mit rot geschminkten Lippenstift erscheinen. Mit "alle" meinte sie ALLE: auch diejenigen Mädels, die natürliche Schönheit bevorzugten und auf Schminke verzichteten und auch die Jungs. Sinn und Zweck daran war, in sich hinein zu hören, zu fühlen, wie der rote Lippenstift das Selbstbewusst sein veränderte. Wie man mit den Blicken in der U-Bahn am frühen Morgen umging. Wie der Körper Haltung annahm weil man diese dünne rote Schicht auf den Lippen so sehr fühlte. Wir gaben ihr alle Recht: der rote Lippenstift ist weit mehr als nur Schminke. Seit Jahrzehnten zählt er als Symbol der Verführung, der Sinnlichkeit und der Weiblichkeit. Auch diejenigen unter uns, die sich vorher nie getraut hatten, roten Lippenstift zu benutzen (darunter auch ich) waren vom Zauber gefangen und legten sich kurz darauf ein eigenes Exemplar zu. 

      One day she gave us a new and easy task: for the next day we all had to put on red lipstick. She really meant "all" by referring to erverybody: also the girls in class that prefered natural beauty over make up and also the boys. The purpose was to feel how the red color on your lips changed your self-esteem and personality. How to deal with the views from strangers in the subway, early in the morning. How your body changes into a different posture because you really can feel the red color on your lips. We were all convinced that red lipstick is a lot more than simple make up. Since decades it expresses seduction, sensuality and feminity. Also the ones who had not used red lipstick before (as me) were inspired and bought an own exemplar.


Das ist also meine kleine Geschichte, wie ich zum roten Lippenstift gekommen bin. Wie sieht es bei euch aus? Tragt ihr rot bei besonderen Anlässen? Merkt ihr auch diese besondere Wirkung??

So that is my personal story how I got to this lipstick. What about you? Do you wear it for special events? Do you also feel the difference??



01.04.2011

Auf den Spuren einer Jeans / The beginning of blue jeans

Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - DritterTeil
Master "Communication in fashion and beauty" - Part Three

Während des Masters kamen wir in den Genuss, Lucina Llorente als Lehrerin im Fach „Textilindustrie“ zu haben. Sie arbeitet für das „Museo del Traje“ (Kleider-Museum) in Madrid und sitzt normalerweise im kühlen Keller zwischen kostbaren Kleidern und Gewändern, um bestimmte Stücke zu untersuchen, deren Herkunft und Alter festzustellen, etc. In ihrem Unterricht lernten wir unheimlich viel. Eine der ersten Stunden ist mir in Erinnerung geblieben weil die Entstehung der klassischen Jeans angesprochen wurde:

Das Wort Denim leitet sich ab aus den Wörtern „de Nîmes“. In der französischen Stadt entdeckte ein Mann namens Levi Strauss einen robusten Stoff, den er fortan verwendete, um in Amerika Zelte für die Minenarbeiter herzustellen. Als die Bergmänner bemerkten, wie praktisch der Stoff  auch im Alltag war, machten sie sich kurzerhand Schürzen daraus. Strauss beobachtete dies und offenbar gefiel ihm die Idee. Er entwickelte sie weiter, indem er daraufhin Overalls und schließlich auch Hosen aus dem französischen Material herstellte. Da die Arbeiter viel in den Hosentaschen mit sich herum trugen, befestigte Strauss diese mit Nieten für besseren Halt. Um Kosten zu sparen färbte er nur die Hälfte des Gewebes mit Indigo blau. So entstand die typische Jeans- bzw. Denim-Färbung.

During the master we were able to enjoy “textile industy” lessons by Lucina Llorente. She works for the „Museo del Traje“ (the Dress Museum) in Madrid. Normally she sits in the cool basement between valuable dresses and garments and examines certain pieces to determine their origin and age. We learned so much from her! One of our first hours with her she told us something about the development of blue jeans that I still remember:

The word denim results from the two words „de Nîmes“. In that French city a man called Levi Strauss discovered a robust fabric and started to use it for the American miner’s tents. When the diggers found out how practical the material was, they made aprons out of it. Strauss observed this behavior and he liked the idea. So he refined it by producing overalls and trousers with the French material. Since the workers always had a lot of heavy things carrying in their pockets, Strauss fixed them by attaching rivets. To cut costs he only dyed half of the fabric with Indigo. That is how the typical denim coloration came into being.


27.03.2011

Unser erstes Beauty- Fotoshooting / Our first beauty photo shoot

Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - Zweiter Teil
Master "Communication in fashion and beauty" - Part Two

Eines der ersten spannenden Projekte, die wir während des Masters erleben durften, war ein selbst geplantes und durchgeführtes Fotoshooting mit Beauty-Produkten. Bei uns zu Besuch war eine Fotografin der Vogue, die im hauseigenen Studio Beauty-Produkte fotografiert und bearbeitet. Zunächst wurden wir in Gruppen eingeteilt, die dann jeweils eine Handvoll Produkte erhielten. Dann mussten wir uns überlegen, wie wir Lippenstift und Co. platzieren, welches Thema unser Foto haben sollte, wie die Belichtung sein sollte, etc. Als dann alles perfekt war wurden die Fotos geschossen. Und so sehen die Ergebnisse aus:

One of our first projects we've experienced during the master was a beauty photo shoot, planned and realized by ourselves. One of Vouge's photographers visited us and teached us how to do it. She is in charge for the in-house studio and the beauty shoots for Vogue. First of all we were divided into groups, which each got a handful of beauty products. Then we had to think about a topic for our picture, how to place the pretty beauty tools and the appropiate light. When everything was perfect we finally took the photos. So, that is how the results look like:





Die Produkte durften wir nachher behalten! :) Es waren zwei wunderbare Stunden mit viel Teamwork und Kreativität und wir waren alle sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Welches gefällt euch am besten? :)

We were so lucky we could keep the products after the shoot! :) That were two amazing hours filled with teamwork and imagination and we were all very happy with the results. Which one do you like best? :)

17.03.2011

Aller Anfang ist…toll! / Great is the art of beginning


Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - Erster Teil
Master "Communication in fashion and beauty" - Part One

Ich erinner mich noch genau an den 5. Oktober 2009, mein erster Tag an der Universität Carlos III in Madrid. Als aufgeregtes Nervenbündel erreichte ich um zehn Uhr  die "Eröffnungsfeier", wo meine 27 Kommilitonen aus sieben Ländern (drei Männer, 24 Frauen) langsam eintrafen. Nach kurzem Smalltalk durften wir dann den beeindruckenden Konferenzsaal betreten. An der Tür hinterließ jeder eine Unterschrift und bekam im Gegenzug eine tolle Mappe von der Uni mit einem USB-Stick, verziert mit dem Uni-Logo. Darin waren schon mal alle Informationen zum Master gesammelt. Als zusätzliches Bonbon erhielten wir eine schöne goldene Tasche von der VOGUE, in der alle aktuellen spanischen Condé-Nast Zeitschriften enthalten waren, also unter anderem das Vorzeige-Hochglanz-Magazin VOGUE, Vanity Fair, Glamour, GQ, AD, Traveler. Noch besser die Botschaft, dass wir von nun an all diese Zeitschriften monatlich erhalten sollten!

I can still clearly recall October 5th 2009, my first day at the Carlos III University in Madrid. I was so excited when I arrived at the opening ceremony at 10 AM. My 27 fellow students (3 men, 24 women) from seven different countries drifted in while I was waiting. After a short small talk we were allowed to enter an impressive conference hall. After signing a paper at the entrance we received a folder and a memory stick of the university with all the information about the master. As a special gift we also got a gorgeous golden VOGUE bag with all Condé-Nast magazines in it. So there were VOGUE, Vanity Fair, Glamour, GQ, AD and Traveler amongst others. And the best: from now on we were getting the magazines every month!



Als wir alle Platz genommen hatten begrüßte uns die Direktorin des Masters und informierte uns etwa eine Stunde lang über den Master. Die Anforderungen schienen auf den ersten Blick abschreckend: Wer nicht immer zum Unterricht erscheint, unpünktlich ist, die schriftlichen Arbeiten nicht abgibt oder durchfällt und von der Praktikumsstelle kein gutes Zeugnis bekommt, der wird exmatrikuliert. Aber da machte ich mir nicht lange Sorgen, denn das alles sollte ja zu schaffen sein. Ich freute mich vor allem darauf, alle wichtigen Leute aus dem Sektor persönlich kennenlernen. Dazu zählten die Direktorin der VOGUE, die Direktoren von Louis Vuitton, Chanel und Bulgari, etc. etc. Diese Leute sitzen außerdem in einem Komitee, das sich zweimal im Jahr trifft und über den Master spricht. Neben ein paar Professoren der Uni kamen die meisten Dozenten aus der Mode- und Beauty-Branche. Ein Beispiel ist Itziar Salcedo, diejenige, die das Fach "Beauty" unterrichten sollte - und später zu meiner absoluten Lieblings-Dozentin werden sollte. Sie ist freie Mitarbeiterin der Beauty-Redaktion der VOGUE. Auf der Eröffnungsfeier lernten wir auch den Chef von L'Oréal Spanien kennengelernt sowie  den Chef von Condé-Nast Spanien und Lateinamerika. 
 

After we had taken our seats we were welcomed by the master’s director who informed us about the whole program for one hour. The requirements seemed to be dissuasive in the beginning: everyone who wouldn’t attend classes, who was unpunctual, who wouldn’t hand over written papers or fail them, and everyone who would get a bad reference for the internship would be exmatriculated from the master. But I wasn’t worried for long because all of this should be quite manageable. Above all, I was excited to get to know all the important people from the beauty and fashion industry, who were going to teach us. Among them:  the director of Spanish VOGUE, the directors of Louis Vuitton, Chanel and Bulgari and many more. They were also part of a committee that comes together twice a year to talk about the master and its students. There were a few professors of the university but most of the teachers came from the sector. Best example: Itziar Salcedo, my teacher in “beauty” (and later on my favorite teacher of the master) was a beauty editor for VOGUE. At the opening ceremony we also met the director of L'Oréal Spain and the director of Condé-Nast Spain and South America.



Unterricht hatten wir von Montag bis Freitag, 9 bis 13.30 Uhr. Jeder Tag bestand aus zwei Unterrichtsfächern, unterbrochen von einer halbstündigen Kaffeepause. Der ganze Master war in vier Blöcke eingeteilt und die Fächer wechselten in jedem Block. Alle Fächer waren super interessant, unter ihnen "Die Geschichte der Mode", "Beauty Marketing" oder "Modenschauen". Das Angebot war sehr sehr vielfältig, von Marketing und Branding über juristische Fragen der Modeindustrie, Geschichte, bis zu PR, Journalismus und Unternehmenskommunikation... Nach jedem Block mussten wir in jedem Fach eine Arbeit abgeben sowie am Ende des Masters eine Abschlussarbeit. Im Rahmen des Masters absolvierten wir auch ein dreimonatiges Praktikum. Die Praktika wurden uns  zugeteilt, auch wenn wir Wünsche äußern konnten (ich verrate euch schon jetzt wo ich gelandet bin: in der Beauty-Redaktion der Glamour – Bericht folgt! ;)).

We had lessons from Monday to Friday, 9 AM – 1:30 PM. There were two different subjects every day, which were interrupted by a 30-minutes coffee break. The whole master was divided into four units with different subjects. The topics were more than interesting, just imagine, being teached in “fashion history”, “beauty marketing” or “fashion shows”… There was a wide range including marketing and branding aspects, legal issues concerning the fashion industry, history, public relations, journalism and corporate communications. After every unit we had to hand out a written paper in every subject and in the end one final paper. Within the framework of the master we had to do an internship for three months. It was assigned to each student by the committee but we had the possibility to express wishes (let me reveal it to you now: my internship was in the beauty department of Glamour – to be continued… ;)).

 
Mit meinen Kommilitonen in diesem einjährigen Aufbaustudium habe ich sehr viel Glück gehabt! Das wusste ich schon am ersten Tag. Nach der "Konferenz" gab es einen Empfang für uns, in einem weiteren Saal der Uni, wo Getränke und Häppchen schön zubereitet waren. Dort hatten wir dann zum ersten Mal die Möglichkeit, die Lehrer und auch die Studenten kennenzulernen. Ich schloss mich direkt einer multikulturellen Gruppe an, bestehend aus vier Mexikanerinnen, zwei Argentinierinnen und einer Spanierin. Aus Madrid selbst waren nur wenige.

I was SO lucky with my fellow students in these one-year postgraduate studies! I knew it from the first day. After the conference there was a reception in another hall where drinks and finger food waited for us. There, we had the opportunity to get to know the other students and teachers. I joined a multicultural group, consisting of four Mexicans, two Argentines and one Spanish girl. There were only few people from Madrid.

So, und da stand ich nun, überwältigt von all den neuen Eindrücken und Gesichtern, und war sehr sehr gespannt auf die nächsten Tage. Da ich im Zentrum Madrids gelebt habe (nahe des Santiago Bernabeu Stadions) brauchte ich ziemlich lange zur Uni. Über eine Stunde vorher musste ich immer aus dem Haus. Aber dafür war die Uni wunderschön und mit meiner deutschen nicht zu vergleichen. Ein riesiger Campus mit Parkanlagen und sehr gepflegten Gebäuden… von so einem Campus hatte ich in Deutschland immer geträumt! :)

Well, there I was, overwhelmed by all the new impressions and faces and I was looking forward to the next days. In view of the fact that I lived in the city center of Madrid (near the Santiago Bernabeu soccer stadium) it always took more than an hour to get to the university. But the long way by metro and train was rewarded because the campus was beautiful, with huge parks and very well-maintained buildings…I always dreamed of such a campus when studying in Germany!  :)

10.03.2011

A Good Year

Master "Kommunikation in der Mode- und Beauty-Branche" - Intro
Master "Communication in fashion and beauty" - Intro
 Ok, hier ist etwas was mir sehr am Herzen liegt und was mir den Anstoß gab zu diesem kleinen persönlichen Blog. An dieser Stelle erlaube ich mir mal einen kurzen Abstecher in die Vergangenheit:

Nach meinem Studium in Deutschland bin ich nach Spanien gegangen, um mir dort einen Traum zu erfüllen, den ich seit 2005 verfolgte. Damals saß ich im Flugzeug, auf halber Strecke zwischen Madrid und Düsseldorf, als ich in der spanischen Glamour einen Artikel las, der mir Herzrasen verursachte. Die spanische Vogue bot zum ersten Mal einen exklusiven Master an, mit dem Titel "Kommunikation in der Mode- und Kosmetikindustrie". Dieses einjährige Aufbaustudium, das in Kooperation mit der Universität Carlos III in Madrid entstanden war, verlangte viel von den Bewerbern. Einen hohen Universitätsabschluss, Bestnoten, Mehrsprachigkeit und berufliche Erfahrung waren nur einige der geforderten Ansprüche. Also tat ich in den folgenden Jahren alles daran, um diesen zu genügen und mein Glück zu versuchen. Ich kann das Gefühl nicht in Worte fassen, das ich empfand, als ich im Sommer 2009 die Nachricht empfing: ich gehörte zu den 28 auserwählten Studenten, die sich aus der ganzen Welt beworben hatten. Anfang Oktober ging es dann endlich los. Es folgte ein Jahr voller Erfahrungen, Bekanntschaften, Freundschaften und Mode, Mode, Mode... Wir waren auf der Madrid Fashion Week, besuchten die Fabrik von LOEWE und Carrera & Carrera, lernten die neusten Methoden in verschiedenen Beauty-Zentren kennen und genossen den Unterricht von Designern, Marketingdirektoren von Dior und Armani, Make-Up Artists von MÄC und Dior , Chefredakteure der Hohglanzzeitschriften... die Liste lässt sich endlos fortführen! Es war harte Arbeit aber ich habe noch niemals so viel gelernt wie in diesen wertvollen Monaten. Daher kann ich jedem Menschen, der an Mode und Beauty interessiert ist und sich beruflich in diese Richtung verwirklichen möchte, diese Spezialisierung aus vollster Überzeugung empfehlen. Damit ihr euch ein besseres Bild macht, werde ich in der kleinen Serie "La Vie en Vogue" etappenweise die Highlights aus meinem Master vorstellen. Viel Spaß! :)

PS: Alle Informationen zum Master erfahrt ihr hier: Master Vogue



Ok, so here is something really really important to me that  gave the impulse to this little personal blog. Therefore a brief digression to the past:

After my studies in Germany I went to Spain to make a dream come true that I had since 2005. Back then, I was sitting on a plane, midway in between Madrid and Düsseldorf, when I read an article in my Spanish Glamour that made my heartbeat skip. For he first time Spanish Vogue was offering an exclusive Master called "Communication in Fashion and Beauty". This one-year postgraduate studies, which were established in cooperation with the Carlos III University in Madrid, called for a lot from the applicants. A high university degree, best marks, multilingualism and working experience were just a few of the requirements to be accepted. So I did my best in the following years to achieve this one goal. And MAN, I WAS rewarded! I cannot tell how lucky I felt when I received the news in summer 2009: I belonged to the 28 selected students that applied from all over the world. The programme started in october. The year that followed was full of experiences, acquaintances, friendships and fashion, fashion, fashion... We visited the Madrid Fashion Week, the factories of LOEWE and Carrera & Carrera, got to know the newest methods in different beauty centres and spas and enjoyed the lectures by a lot of designers, marketing directors of Dior and Armani, make up artists for MÄC and Dior, fashion magazine directors... the list is long! I won't lie to you - it was really hard work. But God knows, it was worth it. I had never learned so much as in these valuable months. That is why I want to recommend this master with wholehearted conviction to every person who is interested in fashion and beauty and who wants to make a professional move into these industries. To get you a more precise idea of this master, I want to start a little series called "La Vie en Vogue". In it I'm going to post the highlights of that year by stages. Have fun! :)

PS: You can find all informations about the master here: Master Vogue

V. Jahrgang des Masters "Kommunikation in der Mode- und Kosmetikindustrie" VOGUE - Universität Carlos III Madrid, 2009/2010, 1.TAG       V. volume of the master "Communication in Fashion and Beauty" VOGUE - Carlos III University Madrid, 2009/2010, FIRST DAY

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